Warum Baustellen schwer zu schützen sind

Kupfer, Werkzeug, Kraftstoff und Maschinen stehen im Freien, Zäune sind provisorisch, und zwischen Abend und Morgen ist niemand vor Ort. Wachrundgänge sind teuer und decken eine Baustelle nur zeitweise ab. Viele Baustellen haben schon Kameras oder einen Kameramast, aber die Aufnahmen werden erst angesehen, wenn ein Schaden entdeckt ist.

Worauf ProDataAI Lens auf der Baustelle achtet

  • Eindringen und Diebstahl in der Nacht: Personen oder Fahrzeuge auf der Baustelle außerhalb der Arbeitszeiten.
  • Fahrzeugbewegungen: ein- und ausfahrende Fahrzeuge an der Zufahrt gezählt, mit Uhrzeit.
  • Unbeaufsichtigte Maschinen und Materiallager: Bewegung an Containern, Maschinenparks und Lagerflächen zu den Zeiten, die Sie festlegen.
  • Schutzausrüstung während der Arbeitszeit, wenn Sie es wünschen: fehlende Helme und Warnwesten in festgelegten Bereichen, als Sicherheitsmeldung. Siehe PSA-Erkennung.

Weil sich Baustellen verändern, lassen sich die im Kamerabild gezeichneten Bereiche mit dem Baufortschritt anpassen.

Einrichtung auf der Baustelle

ProDataAI Lens liest gängige IP-Kameras und Netzwerk-Videorekorder. Auf Baustellen sitzen die Kameras meist an einem Mast oder Container mit Mobilfunkanbindung. Ein kleiner Agent vor Ort liest die Kamerastreams und sendet das Video über eine ausgehende, verschlüsselte Verbindung, es müssen also keine Ports geöffnet werden. Bei schwacher Verbindung kann ein GPU-Server vor Ort die Erkennung übernehmen (Hybrid), und wo nichts die Baustelle verlassen darf, läuft alles On-Premise.

Mehr zu Cloud, Hybrid oder On-Premise.

Beschäftigte auf der Baustelle, Datenschutz und Betriebsrat

Baustellen sind Arbeitsplätze. Wenn Kameras Beschäftigte erfassen, planen Sie die Einrichtung mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragten: Zwecke je Kamera, Zeiten, wer Alarme erhält, Speicherfristen. ProDataAI Lens meldet Ereignisse und identifiziert keine Personen: keine Gesichtserkennung, keine Verfolgung einzelner Personen, keine Leistungskennzahlen. Beschäftigte von Nachunternehmern informieren Sie über Hinweisschilder und, wo möglich, über die Baustellenordnung.

Häufige Fragen

Funktioniert ProDataAI Lens mit einem mobilen Kameramast?

Wenn der Mast gängige IP-Kamerastreams und eine Netzwerkverbindung liefert, ja. Die Verbindungsqualität prüfen wir im Pilot; bei schwacher Verbindung ist die Erkennung auf einem Server vor Ort (Hybrid) eine Option.

Ersetzt das den Wachdienst?

Nein. Es sorgt dafür, dass Ihre Leute bei echten Ereignissen handeln, mit dem Clip in der Hand. Viele Baustellen kombinieren die Alarme von ProDataAI Lens mit einem Wachdienst oder einem Interventionsdienst. Siehe KI-Videoanalyse und Wachdienst.

Können wir die überwachten Bereiche mit dem Baufortschritt verschieben?

Ja. Die Bereiche werden ins Kamerabild gezeichnet und lassen sich ändern, wenn die Arbeiten weiterziehen.

Welche Sicherheitskameras eignen sich für die Baustelle?

Gängige IP-Kameras und Netzwerk-Videorekorder, meist an einem Mast oder Baucontainer mit Mobilfunkanbindung. Sie können eigene oder gemietete Kameras weiter nutzen; im Pilot prüfen wir, welche verlässliche Alarme liefern.

Wie läuft ein Baustellenalarm in der Nacht ab?

Der Alarm geht mit Foto und kurzem Clip an die Person oder den Dienst, den Sie festlegen, etwa die Bauleitung oder einen Interventionsdienst, der über das weitere Vorgehen entscheidet.

Ist Baustellenüberwachung mit KI DSGVO-konform?

Sie lässt sich so einrichten: klarer Zweck je Kamera, Erkennungsbereiche auf die Baustelle begrenzt, kurze Speicherfristen, Hinweisschilder an den Zufahrten und, wo Kameras Beschäftigte erfassen, eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat. ProDataAI Lens erkennt keine Gesichter und identifiziert niemanden. Siehe unseren Leitfaden zu DSGVO, Betriebsrat und EU AI Act.